Traumatherapie München

Du bist auf der Suche nach einer Traumatherapie in München? Dann informiere dich gerne auf dieser Seite über mich und meine Arbeit als Traumatherapeut.

Über mich

Traumatherapie München - Traumatherapie-Praxis Stephan Stahlschmidt

Stephan Stahlschmidt
Traumatherapeut in München

Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie unerträglich und hoffnungslos sich das Leben als Traumatisierter anfühlen kann. Ich musste selbst meine Kindheitstraumatisierungen aufarbeiten, die ich lange Zeit tief in mir vergraben hatte.

Heute bin ich selbst Traumatherapeut in München und begleite andere Betroffene auf ihrem Heilungsweg. Ich schöpfe bei meiner Arbeit – neben meinen Ausbildungen – auch aus meinen ganz eigenen Erfahrungen.

Auf dieser Seite erfährst du mehr über meine Arbeit als Traumatherapeut. Wenn du eine Traumatherapie bei mir machen möchtest, an einem Beratungsgespräch interessiert bist oder Fragen dazu haben solltest, dann kontaktiere mich gerne. Ich freue mich, von dir zu hören.

Behandlungsspektrum

Aufgrund meiner eigenen Vergangenheit habe ich mich auf die Behandlung von Traumatisierungen spezialisiert. Im Folgenden findest du eine Übersicht der Traumafolgestörungen, die ich behandle.

Traumafolgestörungen

  • Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)
  • Komplexe posttraumatische Belastungsstörung (kPTBS)
  • Partielle dissoziative Identitätsstörung (pDIS)
    (oftmals auch als Dissociative Disorder Not Otherwise Specified (DDNOS), Nicht näher bezeichnete dissoziative Störung (NNBDS), Other Specified Dissociative Disorder (OSDD) oder Ego-State-Disorder bezeichnet)
  • Dissoziative Identitätsstörung (DIS)
    (früher Multiple Persönlichkeitsstörung genannt)
  • Weitere dissoziative Störungen
    (z.B. Depersonalisations- und Derealisationssyndrom, dissoziative Amnesie, dissoziative Fugue, dissoziativer Stupor, dissoziative Trance- und Besessenheitszustände, dissoziative Bewegungsstörungen, dissoziative Krampfanfälle sowie dissoziative Sensibilitäts- und Empfindungsstörungen)

Begleiterkrankungen

Neben den Traumafolgestörungen leiden Betroffene häufig unter weiteren psychischen Erkrankungen, welche im Zusammenhang mit den Traumatisierungen stehen. Diese sollten im Rahmen der Traumatherapie berücksichtigt bzw. mitbehandelt werden. Folgende Begleiterkrankungen treten bei Trauma häufig auf:

  • Depressive Störungen/Depression
  • Angststörungen, Panikstörungen und Phobien
  • Schmerzstörungen (z.B. chronische Rücken-, Nacken-, Kopfschmerzen, Migräne)
  • Sucht (Alkohol, Drogen, Medikamente), auch nichtorganische Süchte (bspw. Arbeits- oder Sportsucht)
  • Schlafstörungen
  • Essstörungen
  • Zwangsstörungen
  • Persönlichkeitsstörungen

Traumatherapie – Therapieverfahren & -techniken

Die Folgen von Traumatisierungen sind häufig sehr komplex und individuell. Aus diesem Grund ist es von großem Vorteil, wenn man als Traumatherapeut unterschiedliche Therapieverfahren und -techniken beherrscht und therapeutisch einsetzen kann.

In meiner Traumatherapie-Praxis in München arbeite ich hauptsächlich mit folgenden Therapieverfahren- und techniken:

  • Arbeit mit inneren Anteilen (Ego-States)
  • EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing)
  • Bildgestützte Traumatherapie
  • Imaginative Techniken
  • Therapeutische Arbeit mit der Dissoziation
  • Körperorientierte Therapiemethoden
  • Systemische Therapie

Nachfolgend gehe ich auf die Therapieverfahren und -techniken näher ein.

Arbeit mit inneren Anteilen (Ego-States)

Jeder Mensch besitzt verschiedene Persönlichkeitsanteile (sogenannte Ego-States). Bei psychisch gesunden Menschen funktionieren diese Anteile harmonisch zusammen und bilden eine Einheit. Durch Traumatisierungen entstehen jedoch häufig Persönlichkeitsanteile, welche abgetrennt (dissoziiert) voneinander bestehen. Diese Trennung hat vielfältige und meist sehr deutliche Beeinträchtigungen im täglichen Leben zur Folge.

Ziel der Arbeit mit inneren Anteilen ist es, die Persönlichkeitsanteile miteinander in Kontakt zu bringen, Konflikte und Barrieren zwischen den Persönlichkeitsanteilen aufzuheben und sie schließlich in eine Gesamtpersönlichkeit zu integrieren.

EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing)

Während des Traumas befindet sich der gesamte Organismus im Schockzustand. Dies führt dazu, dass die traumatischen Erlebnisse vom Gehirn nicht wie normale Erinnerungen abgespeichert werden können. Es entstehen isoliert abgespeicherte Teile der Erinnerung anstatt ein zusammenhängendes Ereignis. Als Folge hiervon entstehen Traumafolgestörungen und die damit verbundenen belastenden Symptome.

EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) ist eine hocheffektive Traumatherapie-Methode, um belastende traumatische Erinnerungen zu verarbeiten. Durch EMDR können die bislang voneinander isolierten Erinnerungsteile wieder miteinander verknüpft werden, sodass das traumatische Ereignis wirklich der Vergangenheit zugeschrieben werden kann. Die Verknüpfung erfolgt durch die abwechselnde Ansprache beider Gehirnhälften (bilaterale Stimulation). Diese Stimulation erfolgt über Augenbewegungen oder in Form von abwechselnden Berührungen der rechten und linken Körperhälfte (Tapping genannt). EMDR kann zusätzlich zum Aufbau von Ressourcen verwendet werden (v.a. bei der komplexen PTBS und bei dissoziativen Störungen).

Bildgestützte Traumatherapie

Unverarbeitete traumatische Erlebnisse sind dem Bewusstsein nicht oder nur teilweise zugänglich – sie sind unbewusst bzw. Teile davon sind unbewusst. So kann man sich vielleicht an ein Trauma erinnern, gewisse Elemente jedoch sind nicht bewusst erinnerbar. Das unbewusste traumatische Material hat dennoch sehr großen Einfluss auf das Fühlen, Denken und Handeln. Es wirkt sozusagen im Verborgenen weiter. Im Rahmen der Traumatherapie ist es wichtig, das unbewusste traumatische Material behutsam ins Bewusstsein zu bringen, um es dann verarbeiten zu können.

Die bildgestützte Traumatherapie ist eine schonende Methode, um unbewusstes Traumamaterial aufzudecken. Der Betroffene stellt dabei Aspekte des Traumas (z.B. Situationen, Gefühle, Körperwahrnehmungen, Symptome, belastende Alltagssituationen) in Form von sehr simplen Zeichnungen dar. Durch das Zeichnen selbst und durch die anschließende Beschäftigung mit der Zeichnung wird die Wahrnehmung vertieft, sodass unbewusstes Material ins Bewusstsein gelangen kann.

Imaginative Techniken

Imaginationen sind phantasierte innere Bilder. Im Rahmen der Traumatherapie lassen sich diese vielseitig einsetzen, vor allem zur Stabilisierung, zur Distanzierung von traumatischem Material und zum Verändern traumatischer Erlebnisse. Bekannte Imaginationen in der Traumatherapie sind zum Beispiel: der innere sichere Ort, die Tresorübung, der innere Garten, die Bildschirm-Technik und die Beobachter-Technik.

Therapeutische Arbeit mit der Dissoziation

Dissoziation bedeutet etwas aus dem Alltagsbewusstsein abzuspalten (zu dissoziieren). Sie ist sehr häufig Folge von Traumatisierungen und hat für die Betroffenen dissoziative Symptome zur Folge, die meist äußerst belastend sind. Dissoziation hat im Zusammenhang mit Trauma jedoch auch eine sehr wichtige Funktion, nämlich den Schutz vor zu belastendem traumatischen Material.

Ich nutze verschiedene Techniken, um therapeutisch mit der Dissoziation zu arbeiten. Ziel dabei ist es, dissoziative Barrieren sukzessive abzubauen (um die dissoziativen Symptome und damit den Leidensdruck zu verringern), bei gleichzeitiger Berücksichtigung der Dissoziation als Schutzfunktion.

Körperorientierte Therapiemethoden

Traumata sind nicht nur im Gehirn, sondern auch im Körper gespeichert. Aus diesem Grund drücken sich viele Symptome auch über den Körper aus (bspw. in Form von Schmerzen, Körper(mis)empfindungen, Körpererinnerungen). Eine Traumatherapie sollte den Körper immer mit einbeziehen. Ich verwende hierfür Elemente aus unterschiedlichen körperorientierten Therapieformen (z.B. Somatic Experiencing, Traumasensibles Yoga).

Systemische Therapie

Im familiären Umfeld werden unverarbeitete Traumatisierungen nicht selten von einer Generation an nachfolgende Generationen weitergegeben. Man spricht dann von transgenerationaler Traumatisierung. Um diese aufzuarbeiten, verwende ich Elemente aus der systemischen Therapie.

Ablauf einer Traumatherapie

Vor Beginn der Traumatherapie vereinbaren wir einen Termin für ein Erstgespräch. Dieses dient vor allem zum gegenseitigen Kennenlernen. Ich gebe dir Einblicke in meine Arbeitsweise und stehe für all deine Fragen zur Verfügung. Gerne lerne ich auch dich kennen. Du entscheidest aber, was und wie viel du von dir preisgeben möchtest.

Solltest du dich nach dem Erstgespräch für eine Traumatherapie bei mir entscheiden, dann stimmen wir noch die offenen organisatorischen Punkte ab (z.B. Therapiebeginn, Sitzungshäufigkeit, Sitzungsdauer) und die Therapie kann beginnen.

Wartezeit

Traumatherapie

Meine derzeitigen Wartezeiten sind:

  • Bei Traumatisierungen durch einmalige Erlebnisse (z.B. Verkehrsunfälle, Arbeitsunfälle, medizinische Eingriffe/ Operationen, Vergewaltigungen, schwere Stürze, Überfälle, Naturkatastrophen): kurzfristiger Therapiebeginn möglich
  • Bei komplexen Traumatisierungen (z.B. Traumatisierungen in der Kindheit, bspw. durch körperliche, sexuelle, psychische Gewalt oder Vernachlässigung; Flucht und Vertreibung): Wartezeit ca. 3-6 Monate

Traumaberatung

Traumaberatungsgespräche sind kurzfristig möglich. In einem Beratungsgespräch könnte ich dir zum Beispiel Trauma-Anlaufstellen (in München oder an anderen Orten in Deutschland) nennen und Informationen an die Hand geben, wie man einen geeigneten Traumatherapeuten finden kann.

Honorar / Kosten

Mein Honorar für meine Leistungen als Traumatherapeut beträgt 100 Euro pro Therapiestunde (50 Minuten). Das Honorar gilt sowohl für Traumatherapie-Sitzungen wie auch für Erstgespräche.

Als Heilpraktiker für Psychotherapie muss ich direkt mit meinen Patient:innen abrechnen (per Rechnung oder in bar).

Gesetzliche Krankenkassen

Die Therapiekosten werden von den gesetzlichen Krankenkassen leider nicht erstattet. Die Behandlungskosten können jedoch als Sonderausgaben in der Steuererklärung geltend gemacht werden.

Private Krankenkassen & Zusatzversicherungen

Manche private Krankenkassen und Zusatzversicherungen erstatten die Therapiekosten teilweise oder sogar vollständig. Bitte informiere dich hierzu bei deiner Versicherung.

Terminabsagen

Terminabsagen sollten bis 48 Stunden vor dem geplanten Termin erfolgen. Bei nicht rechtzeitiger Terminabsage oder Terminversäumung ist das gesamte Honorar zu begleichen.

Kontakt

Du bist interessiert an einer Traumatherapie in München oder hast Fragen dazu? Dann kontaktiere mich gerne per E-Mail oder telefonisch.

E-Mail: info@posttraumatische-belastungsstoerung.com
Telefon: 089 / 230 597 81

Anfahrt

Adresse

Traumatherapie-Praxis Stephan Stahlschmidt
Sommerstraße 35
82008 Unterhaching (Lkrs. München)

S-Bahn

Die S-Bahn-Haltestelle Fasanenpark (S3) ist nur 550 Meter (6 Gehminuten) von meiner Praxis entfernt. Nach Verlassen der S-Bahn gehe Richtung Westen bis zur Fasanenstraße (ca. 100 Meter) und biege dann links in die Fasanenstraße. Folge der Fasanenstraße für etwa 400 Meter und biege dann rechts in die Sommerstraße. Meine Praxis befindet sich dann nach circa 50 Metern auf der rechten Seite.

Auto

Von München her kommend: Verlasse die Autobahn A995 an der Ausfahrt Unterhaching-Nord und folge der Münchener Straße in Richtung Unterhaching. Nach circa einem Kilometer biege links in die Sommerstraße und folge dieser für circa 300 Meter. Dann befindet sich meine Praxis auf der linken Seite.