Über mich

Hallo und HERZlich
willkommen auf meinem Blog
posttraumatische-belastungsstörung.com

Wer ich bin

Ich bin Stephan, 34 Jahre jung (oder alt?) und wohne in der wunderschönen Stadt München.

Bis vor vier Jahren führte ich ein normales Leben - so dachte ich jedenfalls. Ich studierte BWL, machte Karriere in einem großen Unternehmen, war verlobt, hatte viele Freunde. Doch von einem Tag auf den anderen änderte sich mein Leben komplett. Ich derealisierte, wurde schwer depressiv und hatte Angst vor Menschen. Und all das, obwohl ich immer ein sehr optimistischer, lebensfroher und geselliger Mensch gewesen war.

Drei Jahre litt ich wie ein Hund und ich war nicht mehr weit davon entfernt, meinem Leiden ein Ende zu setzen. Am Tiefpunkt angekommen, bekam ich zum Glück die richtigen Diagnosen (Komplexe PTBS, NNBDS / Nicht Näher Bezeichnete Dissoziative Störung) und endlich auch die richtige therapeutische Hilfe. Seitdem weiß ich, dass ich aus meiner Kindheit traumatisiert bin. Ich mache eine Traumatherapie und es geht kontinuierlich bergauf. Die bislang abgespaltenen (dissoziierten) traumatischen Erinnerungen kommen Stück für Stück ans Licht und können integriert werden - langsam zwar, aber in dem Tempo, wie es meine Psyche und meine Seele verkraften können.

Worüber ich schreibe

In meinem Blog schreibe ich zu den Themenbereichen Trauma & Dissoziation.

Ich schreibe dabei zum einen fachliche Beiträge, z.B. über die Symptomatiken der unterschiedlichen Traumafolgestörungen. Zum anderen schreibe ich auch persönliche Beiträge über den Verlauf meines Heilungsprozesses und hoffe, dass andere Betroffene daraus Nutzen ziehen können. Ich jedenfalls hätte mir sowas in den letzten Jahren sehr gewünscht.

Meine fachlichen Beiträge sind mit großer Sorgfalt und auf Basis von vertrauenswürdigen Quellen (v.a. Fachbücher und -zeitschriften) recherchiert. Auf Quellenangaben verzichte ich bewusst, um die Lesbarkeit nicht zu beeinträchtigen.

Warum ich schreibe

In den letzten Jahren musste ich feststellen, dass sich viele "Fachleute" mit der Diagnose und Behandlung von Traumafolgestörungen, v.a. dissoziativen Störungen nur unzureichend auskennen. Ich selbst hatte drei Jahre lang die falschen Diagnosen (Depression, Angststörung, Depersonalisations- und Derealisationssyndrom). Die richtige Diagnose bekam ich nur, weil ich mich intensiv belesen und viele verschiedene Fachleute aufgesucht hatte. Trotz allem - und trotz meiner Meinung nach eindeutigen Symptomen - meinten viele Fachleute jedoch, dass ich nicht traumatisiert sei.

Notgedrungen bin ich in den letzten Jahren Experte in eigener Sache geworden. Mit meinem Blog und meinen Beiträgen hoffe ich, anderen Betroffenen helfen zu können. Ich verfolge das Ziel, aufzuklären und zu informieren damit möglichst alle Betroffene Experten in eigener Sache werden können.

Mein Blick nach vorne

So ein Leidens- und Heilungsprozess zwingt einen dazu, sich sehr intensiv mit sich selbst zu beschäftigen. In vielerlei Hinsicht wird sich mein Leben "nach dem Trauma" verändern. Ein Ziel, das ich nach der Bearbeitung meines Traumas verfolgen werde, ist die Ausbildung zum Traumatherapeuten. Es erfüllt mein Herz, andere Menschen auf ihrem Heilungsweg zu begleiten.

 

Schön, dass Du den Weg hierher gefunden hast. Solltest Du Fragen oder Anmerkungen haben, dann kontaktiere mich gerne!

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HERZliche Grüße

Stephan
stephan@posttraumatische-belastungsstoerung.com